„WIR KÖNNEN UNS NOCH KLARER POSITIONIEREN“

Zufriedene und motivierte Mitarbeitende sind entscheidend für den Erfolg von Boehringer Ingelheim. Deshalb hat das Unternehmen jetzt eine neue Abteilung gegründet, die sich intensiv mit der strategischen Perspektive der Themen Culture und People befasst. Heiko Schmidt, der Leiter von Culture and People Strategy, erklärt, wie Boehringer Ingelheim Mitarbeitende weiterentwickelt und sich im Wettbewerb um die besten Talente durchsetzt.

Heiko Schmidt stieß im Jahr 2017 als Leiter des Digitallabors BI X zu Boehringer Ingelheim. Zuvor arbeitete der studierte Ökonom viele Jahre als Unternehmensberater.
Heiko, welche Aufgaben übernehmen Sie und Ihre Kollegen bei „Culture and People Strategy“?

Unsere zentrale Aufgabe als Abteilung ist es, einen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung unserer Unternehmensstrategie zu leisten. Wir machen das, indem wir die Fähigkeiten identifizieren, die in Zukunft wichtig sein werden. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Anwerbung und Bindung von Talenten und der Förderung unserer einzigartigen Unternehmenskultur.

Warum ist Ihr Team Teil der Strategie-Abteilung?

Die Strategie und Kultur eines Unternehmens müssen Hand in Hand gehen, um erfolgreich zu sein. Neben den Strategien der einzelnen Geschäftsbereiche braucht es auch eine sogenannte People Strategy. Das ist für den langfristigen Unternehmenserfolg wichtig. Deshalb wurden im Februar 2020 die Themen Culture and People Strategy in der Strategie-Abteilung verankert. Dadurch können wir funktionsübergreifend mit den entsprechenden Kolleginnen und Kollegen eng bei der strategischen Planung und den Steuerungsprozessen zusammenarbeiten. Gleichzeitig bieten wir Unterstützung bei den strategischen Initiativen, die unsere Themen betreffen.

Was sind dabei die entscheidenden Schritte?

Entscheidend ist, dass wir im ständigen Austausch mit sehr vielen Unternehmensbereichen stehen. Nur so können wir zu einer einheitlichen und zukunftsweisenden „Culture and People“-Strategie kommen. Als Abteilung kommt uns eine Schnittstellenfunktion zu. Boehringer Ingelheim ist ein sehr großes Unternehmen und hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Teil dieser Entwicklung zu sein, ist eine sehr spannende Herausforderung.

Wie sieht das konkret aus?

Ein zentrales Thema ist für uns die Arbeitgeberattraktivität, um Talente für unser Unternehmen zu gewinnen und zu halten. Wir sind ein globales Unternehmen mit mehr als 51.000 Mitarbeitenden und darauf angewiesen, viele hochqualifizierte Bewerberinnen und Bewerber von uns zu überzeugen. Das läuft heute vor allem über eine starke Arbeitgebermarke. Im Klartext heißt das: Boehringer Ingelheim muss sichtbar und unterscheidbar sein, damit sich Bewerberinnen und Bewerber für uns entscheiden. Als Arbeitgeber zeichnet uns aus, dass wir ein Familienunternehmen sind und sehr langfristig planen. Gleichzeitig arbeiten unsere exzellenten Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten an innovativen Medikamenten, die einen Unterschied für das Leben von Patientinnen und Patienten machen können. Diese Stärken unseres Unternehmens noch mehr herauszustellen, das ist eines der Ziele unserer Positionierung als Arbeitgeber.